In Dein bewusstes Familienleben

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111 – Simone: Abbruch des Studiums – Darf „MAN“ das? – Mein Weg zur Lebensfreude

111 – Simone: Abbruch des Studiums – Darf „MAN“ das? – Mein Weg zur Lebensfreude

Simone ist 21 Jahre jung und gerne draussen in der Natur. Sie liebt es, auf Bäume zu klettern, Handstände und Räder zu machen, wenn ihr danach ist! Sie hat noch nicht verlernt (bzw. wieder neu gelernt) ihre kindliche Leidenschaft im Alltag auszuleben. Nachdem sie nun nach 3 Semestern ihrer inneren Stimme Gehör geschenkt hat und den Mut hatte, eine Entscheidung für sich und ihre glückliche Zukunft zu treffen – beginnt sie nun im Herbst die Ausbildung zur Familienpflegerin und führt das Studium nicht weiter. Sie hat vermehrt begonnen ihrem Herzen zu folgen und nicht mehr nur das zu tun “was MAN macht”.

Was hat Dich dazu bewegt, das zu tun was du heute tust?

Die Unzufriedenheit mit dem was ich bisher getan habe, da es für mich teilweise sehr wenig sinnvolle Beschäftigungen waren. Ich liebe es, Menschen praktisch zu unterstützen und ihnen zu helfen und dabei Dinge zu tun, die mich erfüllen und mir Freude machen. Die Sprachen, welche mir liegen, lebe und rede ich lieber im Umgang mit Menschen als sie zu studieren.

Was ist in deinen Augen das größte Hindernis, seinem Herz zu folgen?

Die Meinung anderer von mir, also was sie denken, dass ich gut kann und worin ich erfolgreich sein werde. Und die Meinung, die ich von mir selbst habe, sich selbst nicht eingestehen zu wollen, dass mir etwas nicht liegt bzw ich es nicht kann.

Welche Schritte braucht es in deinen Augen um sich von Erwartungen, Glaubenssätzen und Mustern zu befreien?

Für mich war es wichtig anzufangen zu unterscheiden zwischen eben diesen Meinungen: die der anderen, meiner eigenen von aussen bestimmten und meiner ureigenen. Erst als ich realisiert habe, was ich für wichtig halte und was mich persönlich glücklich macht, konnte ich es mit den von aussen herangetragenen Interessen abgleichen und den Vorstellungen, die andere von mir haben. Diese Meinungen unterscheiden zu lernen erscheint mir sehr wichtig. Danach konnte ich mich zum Beispiel erst von dem Glaubenssatz lösen, dass “man ja studieren muss bei einem guten Abitur”, weil ich da erst unterscheiden konnte zwischen der Ansicht anderer (super Abi, also Studium und Karriere) und meiner eigenen (ja, ich lerne leicht und habe gute Noten, aber es gibt Tätigkeiten, die mich mehr erfüllen, also möchte ich diese verfolgen, unabhängig von Erfolg wie ihn andere definieren).

Was bedeutet für Dich ein selbstbestimmtes, glückliches und freies Leben zu führen?

Nichts zu müssen und Alles zu dürfen.

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